Hinweis:
Die folgenden Molekülstrukturen sind im gedruckten Buch abgebildet, wurden jedoch aus technischen Gründen nicht ins E-Book übernommen.
Hier finden Sie alle Darstellungen in identischer Form, erstellt mit MolView.org, wie sie auch in wissenschaftlichen Datenbanken üblich sind.
PFOA – Perfluoroctansäure
Ein langkettiges, sehr stabiles PFAS. Wurde lange in der Herstellung von PTFE (Teflon™) genutzt – etwa für Antihaftpfannen und industrielle Beschichtungen. Weltweit verbreitet.

Abb. 1.9.1: PFOA – Perfluoroctansäure
PFOS – Perfluoroctansulfonat
Einer der bekanntesten PFAS-Vertreter, eingesetzt unter anderem in Feuerlöschschaum, Textilimprägnierungen und Papierbeschichtungen.

Abb. 1.9.2: PFOS – Perfluoroctansulfonat
GenX – HFPO-DA
Moderne PFOA-Alternative, verwendet für Antihaftbeschichtungen und wasserabweisende Textilien – gilt als toxisch, ist aber noch zugelassen.

Abb. 1.9.3: GenX – HFPO-DA
PFHxA – Perfluorohexansäure
Kurzkettiges PFAS, weniger bioakkumulativ als langkettige Verbindungen. Wird u.a. in Feuerlöschschaum und als Abbauprodukt fluorierter Tenside gefunden. Sehr mobil und schwer aus Wasser entfernbar.

Abb. 1.9.4: PFHxA – Perfluorohexansäure
PFBA – Perfluorbutansäure
Kurzkettiges, leicht wasserlösliches PFAS. Entsteht vor allem als Abbauprodukt von fluorierten Tensiden und findet sich in Reinigungsmitteln, Feuerlöschschaum und Industrieabwässern.

Abb. 1.9.5: PFBA – Perfluorbutansäure
PFBS – Perfluorbutansulfonat
Kurzkettiges, sulfonatbasiertes PFAS. Wird häufig als Ersatz für PFOS verwendet. Umweltpersistent, jedoch schneller vom Körper eliminiert. Verwendet in Feuerlöschschaum, Textilimprägnierung und Reinigungsmitteln.

Abb. 1.9.6: PFBS – Perfluorbutansulfonat
TFA – Trifluoressigsäure
Extrem kurz, sehr mobil, entsteht als Abbauprodukt anderer PFAS. In Luft und Trinkwasser nachweisbar.

Abb. 1.9.7: TFA – Trifluoressigsäure